7 Dinge, die sich verändern, wenn du mehr Kreativität in dein Leben lässt

 

Natürlich könntest du einfach sagen:

„Entweder bin ich kreativ oder ich bin es nicht. Bin ich es nicht, geht die Welt davon auch nicht unter. Schließlich hatte ich eh nie vor, als Künstler von der Hand in den Mund zu leben“.

 

Könntest du ...

 

Aber dann verpasst du etwas ... etwas, wofür es sich zu leben lohnt. Wenn du beginnst, dich für die Kreativität zu öffnen, wirst du auch beginnen, dein Leben selbst zu gestalten und dann wird es sich verändern ... vielleicht langsam ... aber sehr effektiv.

 

Und mal so ganz nebenbei: Künstler musst du nicht unbedingt werden. Du kannst auch als Buchhalter dein Leben selbst gestalten … naja, zumindest ansatzweise ;)

 

Wenn du dich für die Kreativität öffnest ...

... bildet dein Gehirn neue Synapsen

Stell dir dein Gehirn nicht wie einen Muskel vor, der „nur“ regelmäßig trainiert werden muss und dadurch immer stärker wird. Das Gehirn gleicht mehr einem Netz, das zuerst sehr großmaschig ist und das mit der Zeit immer mehr Verknüpfungen (Synapsen) herstellt (herstellen kann).

 

Dabei ist es aber wichtig, es immer wieder mit neuen Inhalten und neuen Kombinationen zu füllen und nicht nur die alten Verbindungen zu stärken. Das wiederum würde nämlich bedeuten, dass das, was da ist, immer fester wird, sich daneben aber nichts Neues mehr bildet. Das würde dann, einfach ausgedrückt, zu ziemlicher Engstirnigkeit führen.

 

Das passiert übrigens häufig den „Experten“, die sich ausschließlich (stur) mit ihrem Wissensgebiet beschäftigen. Irgendwann sehen sie nicht mehr, was in anderen Gebieten passiert und lassen neue Erkenntnisse, die außerhalb ihrer Weltanschauung liegen, gar nicht mehr zu. 

 

... lernst du, das Leben besser zu verstehen

Du bekommst einen objektiveren Blick auf das Leben, weil du lernst, nicht alles nur von einer Seite zu betrachten.

Du gibst dich nicht mit der ersten Antwort zufrieden, sondern hinterfragst neue Erkenntnisse, genauso wie bereits bestehende Systeme.

 

... nimmst du den Augenblick besser wahr

Wenn du erst einmal angefangen hast, dich für die Kreativität zu öffnen, wirst du immer öfter auf der Suche nach etwas Neuem, nach einer neuen Herausforderung sein. Du gehst mit offenen Augen durch die Welt und schärfst deinen Blick für deine Umgebung und für den Augenblick.

 

... wirst du toleranter

Das ist vielleicht eine gewagte These, aber ich halte kreative Menschen tatsächlich für toleranter und offener als andere. Das liegt vielleicht daran, dass sie das, was sie sich selber zugestehen, auch anderen zugestehen (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber das tun sie immer).

 

... entwickelst du mehr Selbstachtung

Du (er)schaffst etwas. Wenn du dir dessen erst einmal richtig bewusst bist, wird das deinen Blick auf dich selbst total verändern. Du wirst dich als einen mitgestaltenden und wertvollen Teil der Gesellschaft sehen und nicht nur als jemanden, der passiv am Leben teilnimmt.

 

Guck dir doch alleine mal kleine Kinder an, die etwas (für sie) vollkommen Neues erschaffen haben. Dieser Stolz, den du in diesen Augen erkennen kannst, ist unbezahlbar und nicht selten lässt dieses Erfolgserlebnis die Kleinen über sich hinauswachsen.

 

Leider geht dieser Glanz mit der Zeit, wenn nichts Eigenes mehr erzeugt wird, leicht wieder verloren. Das muss aber nicht sein. 

 

... kommst du mit tollen Leuten in Kontakt

Du wirst Leute kennenlernen, die auf deiner Wellenlänge sind.

Vorausgesetzt natürlich, du meidest den Kontakt mit ihnen nicht.

 

... bist du nicht, wie die anderen ...

 

... und ist das nicht das beste Argument von allen?

 

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