Köln

Portrait von Hermann Götting
Am 28. Juli 1993 kletterte ein bunt gekleideter Mann auf das Dach des Messeturms im Kölner Rheinpark. „Bewaffnet“ war er mit einer Flex, einem Schweißgerät und einer riesigen Portion Idealismus. Sein Name: Hermann Götting
Ja wir Kölner lieben unseren Dom. Zwar bin ich nun wirklich nicht der Meinung, Köln hätte außer dem Dom nichts weiter zu bieten, aber unser Bahnhofskapellchen ist schon etwas Besonderes.
Ehrenfelder Wappen
Das Veedel, in dem ich geboren wurde, aufgewachsen bin und heute noch lebe, liegt in Ehrenfeld. Ist also nicht ganz so erstaunlich, dass ich mich in diesem Stadtteil auskenne. Obwohl ... es gibt natürlich auch genug Leute, denen ist die Straße, in der sie schon seit einiger Zeit wohnen, weitestgehend unbekannt ... aber das kann ja jeder halten, wie er will.
Ein Auto mit Flügeln und ein Auto in Beton gegossen
Das eine thront flügelschwingend auf dem Dach des Stadtmuseums. Fast so, als könne es sich jeden Moment in die Lüfte erheben und zu einem Rundflug über die Stadt starten. Das andere fristet sein mehr oder weniger trauriges Dasein mitten auf den Kölner Ringen.
Große Eistüte auf einem Dach
Werbung? Kunst! Gesehen hat diese überdimensionale Eistüte mit Sicherheit jeder Kölner schon. Aber ich denke mir, dass einige gar nichts damit anfangen können. Ich habe selbst anfangs gedacht, dass es sich bei diesem riesigen Eis, das da oben auf der Neumarktgalerie thront, um Werbung für eine Eisdiele handelt. Stimmt aber nicht: Es ist Kunst.
Das erste Mal so richtig wahrgenommen habe ich die Ulrepforte, als ich dort aussteigen musste, um zur Berufsschule zu kommen. Das ist jetzt … ja schon ein paar Jährchen her. Damals habe ich allerdings noch gedacht, der Name dieses Turms hätte etwas mit der dahinterliegenden Ulrichgasse zu tun. So ging es übrigens auch noch anderen, wie mir berichtet wurde.
Denkmal Edith Stein Köln
Seit 1999 steht dieses Bronzedenkmal auf dem Börsenplatz, direkt vor dem Erzbischöflichen Priesterseminar. Es trägt den Namen "Gruppenbild einer Heiligen" und ist der Philosophin, Frauenrechtlerin und Karmeliter-Nonne Edith Stein (1891 - 1942) gewidmet.
Café Reichard in Köln
Die Straße mit dem lustigen Namen „Unter Fettenhennen“ liegt zwischen dem Kardinal-Höffner-Platz (Kreuzblume am Dom) und dem Wallrafplatz. Die Hausnummer 11 ist die Adresse des Café Reichard, vielleicht ist das vielen eher ein Begriff.
Hänneschen Figuren
Geboren wurde Johann Christoph Winters 1772 in Bonn, wo er 1798 seine Schneiderlehre beendete. Das erste Mal mit Stockpuppen kam er während seiner Wanderjahre in Antwerpen in Berührung.
Grabstein Albert Richter
Anfang des 20. Jh war Köln die Hochburg des nationalen und internationalen Radrennsports. Ganz eng mit dieser Zeit verbunden, war der Radrennprofi Albert Richter. Zwischen 1932 und 1937 gehörte er nicht nur zu den besten Bahnsprintern der Welt, Richter war auch einer der bekanntesten deutschen Sportler überhaupt.

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