Köln

Ja wir Kölner lieben unseren Dom. Zwar bin ich nun wirklich nicht der Meinung, Köln hätte außer dem Dom nichts weiter zu bieten, aber unser Bahnhofskapellchen ist schon etwas Besonderes. Tja und genau deswegen läuft wohl auch meine Festplatte mit Dombildern über.
Das Veedel, in dem ich geboren wurde, aufgewachsen bin und heute noch lebe, liegt in Ehrenfeld. Ist also nicht ganz so erstaunlich, dass ich mich in diesem Stadtteil auskenne. Obwohl ... es gibt natürlich auch genug Leute, denen ist die Straße, in der sie schon seit einiger Zeit wohnen, weitestgehend unbekannt ... aber das kann ja jeder halten, wie er will.
Kölner Dom und Rheinpark
Spaziergänge durch blühende Gärten, ausgedehnte Wanderungen in der Natur und erholsame Stunden im Wald. Ja, ich gebe zu, das ist wahrscheinlich nicht das Allererste, das einem in den Sinn kommt, wenn man an Köln denkt. Aber ihr könnt mir glauben, es ist möglich, denn Köln hat in dieser Beziehung wirklich einiges zu bieten.
Schnüsse Tring
Kölner. Man sagt ihnen ja einiges nach: Weltoffenheit, Toleranz, Humor, Geselligkeit ... ob das alles stimmt? Ja, ich würde mal sagen, da ist mit Sicherheit einiges dran. Es gibt da allerdings auch ein paar weniger charmante Eigenschaften, die dem Kölner anhaften: Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit ... und ... ja, manche sagen tatsächlich, die Kölner seien selbstverliebt. Was natürlich Quatsch ist. Die Kölner wissen eben einfach nur, dass sie einzigartig sind ;)
Köln hat 86 Stadtteile. Somit hat Köln offiziell auch 86 Veedel. Das sehen wir Kölner allerdings ein wenig anders. Für uns gibt es nämlich neben diesen offiziellen Veedel noch die "gefühlten Veedel", und das sind bedeutend mehr.
Das eine thront flügelschwingend auf dem Dach des Stadtmuseums. Fast so, als könne es sich jeden Moment in die Lüfte erheben und zu einem Rundflug über die Stadt starten. Das andere fristet sein mehr oder weniger trauriges Dasein mitten auf den Kölner Ringen.
Große Eistüte auf einem Dach
Werbung? Kunst! Gesehen hat diese überdimensionale Eistüte mit Sicherheit jeder Kölner schon. Aber ich denke mir, dass einige gar nichts damit anfangen können. Ich habe selbst anfangs gedacht, dass es sich bei diesem riesigen Eis, das da oben auf der Neumarktgalerie thront, um Werbung für eine Eisdiele handelt. Stimmt aber nicht: Es ist Kunst.
Das erste Mal so richtig wahrgenommen habe ich die Ulrepforte, als ich dort aussteigen musste, um zur Berufsschule zu kommen. Das ist jetzt … ja schon ein paar Jährchen her. Damals habe ich allerdings noch gedacht, der Name dieses Turms hätte etwas mit der dahinterliegenden Ulrichgasse zu tun. So ging es übrigens auch noch anderen, wie mir berichtet wurde.
Denkmal Edith Stein Köln
Seit 1999 steht dieses Bronzedenkmal auf dem Börsenplatz, direkt vor dem Erzbischöflichen Priesterseminar. Es trägt den Namen "Gruppenbild einer Heiligen" und ist der Philosophin, Frauenrechtlerin und Karmeliter-Nonne Edith Stein (1891 - 1942) gewidmet.
Café Reichard in Köln
Die Straße mit dem lustigen Namen „Unter Fettenhennen“ liegt zwischen dem Kardinal-Höffner-Platz (Kreuzblume am Dom) und dem Wallrafplatz. Die Hausnummer 11 ist die Adresse des Café Reichard, vielleicht ist das vielen eher ein Begriff.

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