Kreativität

Natürlich könntest du einfach sagen: „Entweder bin ich kreativ oder ich bin es nicht. Bin ich es nicht, geht die Welt davon auch nicht unter. Schließlich hatte ich eh nie vor, als Künstler von der Hand in den Mund zu leben“. Könntest du ...
Als der Texaner Austin Kleon eine Schreibblockade bekam, griff er zur Tageszeitung und zu einem schwarzen Stift.
Es gibt ja Menschen, denen die Ideen scheinbar nur so zufliegen und die immer wieder eine unglaubliche Fantasie an den Tag legen. Nun mögen solche Geistesblitze ja den Eindruck erwecken, sie kämen aus dem Nichts. Dem ist aber nicht so.
Angenommen du hast ein Problem. Soll ja vorkommen. Jetzt ist es ja heutzutage überhaupt nicht schwer, eine Lösung dafür zu finden. Viel schwieriger ist es, diese Lösung anzupassen. Und zwar nicht an das Problem, sondern an dich.
Es geht hier natürlich nicht um die Neugier, die dich im Tagebuch deiner Tochter schnüffeln lässt, die dich antreibt, die E-Mails deines Partners zu kontrollieren, oder die dich unbedingt wissen lassen will, was im Schlafzimmer deiner Nachbarn passiert. Das ist keine Neugier, das ist Kontrollzwang oder von mir aus auch Voyeurismus. Nein, es geht um diese kindliche Neugier: Wie funktioniert etwas? Wie fühlt sich etwas an? >>> Es geht um das (Neu-)Entdecken der Welt.