3 wichtige und hilfreiche Werkzeuge auf dem Weg zu einem entspannten Leben

 

Ich beschäftige mich nun schon seit einigen Jahren damit, einen (für mich) passenden Weg zu einem entspannten Leben zu gehen und habe dabei einiges ausprobiert.

 

Manches war direkt zum Scheitern verurteilt, vieles schien zwar anfangs hilfreich, hat sich aber im Laufe der Zeit als ineffektiv herausgestellt (zumindest für mich) und mit einigen Sachen experimentiere ich immer noch rum (ich werde dich natürlich zu gegebener Zeit daran teilhaben lassen).

 

Es gibt aber drei Eigenschaften (ich nenne sie mal Werkzeuge), die sich als äußerst hilfreich herauskristallisiert haben und bei denen es sich wirklich lohnt, sie zu fördern.

 

Und diese Werkzeuge sind Kreativität – Achtsamkeit – Mut. 

 

Warum hilft Kreativität auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben? 

Kreativität beschränkt sich ja keineswegs nur auf die Herstellung neuer Dinge. Der kreative Prozess beginnt schon viel früher. Um etwas Neues zu erschaffen, musst du erst einmal neue Gedanken zulassen. Das bedeutet auch, die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten.

 

Wenn du beginnst, dich wirklich intensiv kreativ zu beschäftigen, lernst du automatisch, dich für neue Möglichkeiten (und seinen sie auch noch so abwegig) zu öffnen. Kreativität wird also deine komplette Denkweise verändern. Sie wird dich zum selbständigen Denken animieren, weil du lernen wirst, festgesetzte Glaubenssätze immer öfter zu hinterfragen.

 

Vom selbständigen Denken bis zum selbstbestimmten Leben ist es nicht mehr weit. Hast du diesen Prozess nämlich erst einmal in Gang gesetzt, hat Fremdbestimmung kaum noch Platz. 

 

Wie kann Achtsamkeit dabei helfen?

Es ist ja nicht so, dass du morgens aufwachst, und denkst: „Irgendetwas stimmt in meinem Leben nicht.“ Und es ist in der Regel auch keine bestimmte Situation, die dich spüren lässt, dass du dich auf dem falschen Weg befindest. Es ist, wie man so schön sagt, die Summe aller Dinge, die dich an deinem Lebensweg zweifeln lässt.

 

Da sind die negativen Gefühle, die immer wieder auftauchen, bei denen du aber nicht immer genau weißt, woher sie kommen und was genau sie dir sagen wollen.

Die Reaktionen im Umgang mit anderen Personen, die sich einfach nicht abstellen lassen, obwohl du genau spürst, dass sie dir nicht gut tun.

Die Situationen, in die du dich immer wieder hineinmanövrierst und bei denen du jedes Mal denkst: „Das passiert mir nicht noch mal!“ Aber beim nächsten Mal ist trotzdem wieder alles beim Alten.

 

Du kannst dir jetzt einen Ratgeber nach dem anderen kaufen und hoffen, dass schon irgendwie das Richtige dabei sein wird.

Du kannst aber auch üben, dich erst einmal mithilfe von Achtsamkeit selbst zu erkennen und dann ganz gezielt an deinen Hindernissen arbeiten.

 

Und was hat es mit dem Mut auf sich?

Nun, weil es sehr gut möglich ist, dass du auf Hindernisse stoßen wirst, wenn du dein eigenes Leben leben möchtest. Manchmal kommen diese Hindernisse von außen, oft sind es aber auch Grenzen, die du dir (bewusst oder unbewusst) selber setzt.

 

Nun bedeutet mutig sein natürlich für jeden etwas anderes. Der eine muss verdammt viel Mut aufbringen, um vor einem Publikum zu reden, für den anderen ist es gang und gäbe.

Die einen hüpfen voller Freude von einer Brücke, nur mit einem Gummiband an den Füßen, andere haben schon bei dem bloßen Gedanken daran die Hose voll (ich gehöre übrigens zu der zweiten Kategorie).

 

Unter Mut sind aber nicht nur einzelne große Heldentaten zu verstehen, es sind (manchmal sehr viele) mutige Schritte notwendig, um seine Komfortzone zu verlassen.

Dazu gehören beispielsweise der Mut auch mal „Nein“ zu sagen, der Mut zu seinen Entscheidungen zu stehen und, ganz wichtig, der Mut zum Unperfekten.

 

Alle drei Werkzeuge sind für sich alleine schon äußerst wertvoll für ein entspanntes Leben. In Kombination verstärken sie ihre Wirkung noch mal um ein Vielfaches: 


Wenn du erst einmal den Mut hast, dir deine Kreativität zuzugestehen und mit Achtsamkeit deinen Möglichkeiten begegnest, wirst du merken, dass Grenzen nur in deinem Kopf existieren.


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