Der Frauenbrunnen - ein Denkmal für die kölschen Mädchen

Frauenbrunnen in Köln
Die Kölner Frauen im Wandel der Zeit

 

Der Frauenbrunnen ist so ein typisches „verstecktes Juwel“ in Köln. Wenn man nicht gezielt zu diesem Brunnen hin möchte, verläuft man sich wohl kaum auf den Hinterhof des Farinahauses.

 

Die genaue Adresse lautet Obenmarspforten 21.

 

>>> Die Kölner Frauen im Wandel der Zeit

 

Dieser Satz steht auch ganz oben am Rand des Brunnens.

 

Umgesetzt hat die Bildhauerin Anneliese Langenbach dieses Thema durch die Darstellung von 10 Frauen, aus unterschiedlichen Epochen, die rund um den Brunnen aufgestellt sind. 

 

Den Anfang dieser Zeitreise macht die Ubierin. Daneben folgen die Römerin, ebenfalls aus den Anfangszeiten unserer Stadt und die Fränkin aus der Zeit um 400 n.Ch., nachdem Köln von den Franken erobert wurde.

 

 

Die nächste Dame ist unsere Schutzpatronin die hl. Ursula, aus deren Mantel die Jungfrauen herausgucken. Also zumindest fünf davon, alle 11.000 hätten wahrscheinlich den Rahmen gesprengt.

 

 

Die Frau mit dem Korb auf dem Kopf stellt eine Kölnerin aus dem Mittelalter dar. 

 

Die Jahreszahl 1424 unter der Jüdin weist auf das Jahr hin, in dem die Juden aus Köln vertrieben wurden.

 

 

Die Niederländerin mit der Zeitangabe „um 1600“ soll an die Handelsbeziehungen erinnern, die Köln mit den Niederlanden pflegte und an die protestantischen Niederländer, die um diese Zeit in Köln Zuflucht fanden (Geusen).

 

Die Italienerin aus dem 18.Jh. steht für den Platz, an dem sich der Brunnen befindet. Hier lag damals das Fabrikgelände von Johann Maria Farina, dem Hersteller des Kölnisch Wasser.

 

 

Die Preußin trägt die Jahreszahl 1832 und erinnert somit an die preußische Herrschaft in Köln. Als letzte im Bunde ist die Kölnerin von heute bzw. von 1987 dargestellt.

 



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Der historische Frauenstadtführer von Irene Franken zeigt die Stadt und ihre Geschichte unter einem besonderen Gesichtspunkt: Der Geschichte ihrer Frauen und Frauenbilder.

 

Die Autorin  geht auf Spurensuche durch die Altstadt und stellt sowohl bedeutende Frauengestalten als auch das Leben der „kleinen Frau auf der Straße“ und einiger kölscher Mädchen vor.

 





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