Die Menschen in Köln - jede Jeck es anders

Kölner. Man sagt ihnen ja einiges nach: Weltoffenheit, Toleranz, Humor, Geselligkeit ... ob das alles stimmt? Ja, ich würde mal sagen, da ist mit Sicherheit einiges dran.

 

 

Es gibt da allerdings auch ein paar weniger charmante Eigenschaften, die dem Kölner anhaften: Oberflächlichkeit, Unzuverlässigkeit ... und ... ja, manche sagen tatsächlich, die Kölner seien selbstverliebt.

 

Was natürlich Quatsch ist. Die Kölner wissen eben einfach nur, dass sie einzigartig sind ;)

 

Ne aber jetzt mal Spaß beiseite: Kölner sind tatsächlich etwas Besonderes. Aber nicht, weil sie Kölner sind, sondern weil jeder Mensch, egal wo er herkommt, auf seine Art etwas ganz Besonderes ist. Und weil jeder Mensch, egal wo er herkommt, sein Umfeld und seine Stadt prägt. Mit seinen Worten und mit seinen Taten.

 

Mir geht es hier also um die Menschen, die Köln zu dem machen und gemacht haben, was es ist. Damit meine ich nicht (nur) die großen Kölner, denen man ein Denkmal gesetzt hat.

Nein, manchmal sind das einfach "Lück, wie ich un do ..."



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Hier möchte ich euch ein ganz besonderes Buch empfehlen. In "Kölns kleine Leute" hebt der Pfarrer und Autor Klaus Schmidt  tatsächlich die Menschen hervor, die in den "normalen" Geschichtsbüchern zu kurz kommen.

 

Aber mal ehrlich: Wie sollte man auch besser die Eigenart einer Stadt und die Mentalität ihrer Bewohner rüberbringen als eben mit den Geschichten ihrer "kleinen Leute"? 

 

 




 

Hier lernst du einige Menschen kennen, ohne die Köln nicht das wäre, was es ist:

 

Die Mäzenin und Stifterin Laura von Oelbermann

Oelbermann - beeindruckendes Grabmal auf Melaten
Grabstätte Oelbermann auf Melaten

 

Die Oelbermanns gehörten ihrerzeit zu den reichsten Familien Kölns. Unvergessen bleiben sie aber durch, vor allem Laura Oelbermanns, überaus großherzigem sozialem Engagement.

 

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Maria Clementine Martin - eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen in der Geschichte Kölns

 

Maria Clementine Martin war 17 als sie in das Kloster Sankt Anna in Coesfeld eintrat, wo sie zur Krankenpflegerin ausgebildet wurde. Dort bekam sie auch Einblicke in streng gehütete Rezepturen, mit denen sie herumexperimentierte und die sie immer wieder verfeinerte. Mit der Zeit legte sie sich ein umfassendes Wissen über Heilpflanzen und ihre Wirkung zu.  

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Du weißt, du wohnst in Köln, wenn mindestens einer deiner Nachbarn Schmitz heißt

 

Könnte man fast meinen, oder?

 

Zum Beispiel, wenn man auf der Aachenerstraße spazieren geht:

 

Die Hausnummer 34 gehört der „Bar Schmitz“, einem Restaurant mit Brasserie, Eisdiele und Cocktailbar. 

 

Direkt daneben gibt es die „Metzgerei Schmitz“. Wer hier allerdings Fleisch und Wurstwaren erwartet, der wird überrascht sein. In der ursprünglich ältesten Metzgerei der Stadt werden heute Kuchen, Quiches und Salate angeboten. Das Interessante ist aber, dass der Stil der Metzgerei beibehalten wurde. Dieser Anblick alleine ist schon ein Besuch wert. 

 

Noch ein Haus weiter befindet sich der Salon Schmitz. Ein Café mit Bar und Loungebereich im 50er/60er Jahre Stil. Und weil es gerade so schön ist, gibt es im Keller noch die Diskothek „Coco Schmitz“.

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Dr. Henner Berzau – der "Erfinder" der kölschen Weihnachtslieder

Wenn man sich die Vielzahl der vorweihnachtlichen Advents- und Mitsingkonzerte ansieht, die jedes Jahr in Köln stattfinden, könnte man glatt auf die Idee kommen, Weihnachtslieder hätten in Köln schon eine lange Tradition.

 

Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil.

 

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Hermann Götting - Portrait eines außergewöhnlichen Menschen

Hermann Götting einer der "Kölner Köpfe" am Appellhofplatz

Am 28. Juli 1993 kletterte ein bunt gekleideter Mann auf das Dach des Messeturms im Kölner Rheinpark. „Bewaffnet“ war er mit einer Flex, einem Schweißgerät und einer riesigen Portion Idealismus.

 

Sein Name: Hermann Götting

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Johann Christoph Winters - Erinnerung an einen Puppenspieler

Figuren aus dem Hänneschen-Theater auf dem Kölner Weihnachtsmarkt

Geboren wurde Johann Christoph Winters 1772 in Bonn, wo er 1798 seine Schneiderlehre beendete.

Das erste Mal mit Stockpuppen kam er während seiner Wanderjahre in Antwerpen in Berührung.  

 

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Der Radrennprofi Albert Richter

Grabstein Albert Richter

Anfang des 20. Jh war Köln die Hochburg des nationalen und internationalen Radrennsports. Ganz eng mit dieser Zeit verbunden, war der Radrennprofi Albert Richter.

Zwischen 1932 und 1937 gehörte er nicht nur zu den besten Bahnsprintern der Welt, Richter war auch einer der bekanntesten deutschen Sportler überhaupt.

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