Austin Kleon - wie aus einer Schreibblockade eine neue Form der Lyrik entstand

 

Als der Texaner Austin Kleon eine Schreibblockade bekam, griff er zur Tageszeitung und zum schwarzen Stift.

 

 

Schreibblockade! Welcher Autor kennt das nicht? Man sitzt vor einem weißen Blatt Papier. Ähem! Ok! Das kennen vielleicht viele nicht (mehr) ...

 

Also neu:

 

Man sitzt vor einem weißen Word Dokument und weiß einfach nicht, was man schreiben soll. Nicht wie man anfangen soll, nicht, was daraus werden soll und überhaupt ... eigentlich hat das mit dem Schreiben auch gar keinen Sinn.

 

Genau so ging es im Jahr 2005 dem damals 22 jährigen Austin Kleon. Einem jungen Mann, der gerade sein College in Texas beendet hatte und an Seminaren teilnahm, um seinem Traum Schriftsteller zu werden, näherzukommen.

 

Als er eines Tages so dasaß und nicht so recht wusste, was er schreiben sollte, fiel sein Blick auf eine zerknüllte Ausgabe der New York Times. Er nahm sie, dazu einen schwarzen Stift und markierte die Worte, die ihm gefielen. Den Rest malte er dann komplett schwarz, und am Ende blieb dann nur noch ein Satz übrig.

 

Auf diese Weise entstand Austin Kleons erstes "Blackout-Poem" 

 

Seitdem kreierte er immer mehr solcher Texte. Von kurzen, provokanten Sätzen, über Horoskope und Gedichte, bis hin zu kleinen Kurzgeschichten.

Im April 2010 brachte Austin Kleon sein erstes Buch mit einer Auswahl der besten Verse heraus. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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So entstand also aus einer Schreibblockade eine neue Form der Lyrik, die sich mittlerweile auch in anderen Ländern großer Beliebtheit erfreut.

 

Austin Kleon verwendet immer noch die New York Times. Zum einen, aus Bequemlichkeit, weil er sie sowieso abonniert hat, zum anderen aber auch, weil ihm der Schreibstil dieser Zeitung gefällt.

Hier geht es direkt zu Austin Kleons Webseite  >>> austinkleon.com

 

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