Kreativität

Kreativ sein kann jeder. Du musst  dich nur dafür öffnen.

Ein Grund, warum sich so viele Menschen für unkreativ halten, liegt daran, dass sie eine falsche Vorstellung von Kreativität haben.

Für viele bedeutet kreativ sein etwas ganz tolles, womöglich noch ein Kunstwerk, zu erschaffen. Das ist aber so nicht richtig. Also nicht ganz richtig, denn wer bestimmt schon, ob etwas ein Kunstwerk ist?

Aber kreativ sein bedeutet erst einmal, überhaupt etwas zu erschaffen. Etwas, das es so vorher noch nicht gab. Dabei kann es sich übrigens auch um neue Wege oder neue Praktiken handeln. Es muss also nichts „zum Anfassen“ sein.

Oft sind die Menschen, die von sich behaupten nicht kreativ zu sein, im Alltag übermäßig erfinderisch, es ist ihnen nur nicht bewusst. Und manchmal steigert es schon enorm ihr Selbstbewusstsein, wenn man ihnen vor Augen führt, wie kreativ sie in Wirklichkeit sind.

Da ist beispielsweise die junge Familie, die mit tollen Ideen ihre winzige Wohnung in ein gemütliches Heim verwandelt, die Mutter, die für ihr Kind die schönsten Geschichten erfindet, damit es abends einschlafen kann. Da ist die Hausfrau, die aus Platzmangel überall in der Wohnung neuen Stauraum schafft oder der Vater, der für seine Tochter ein Puppenhaus zimmert, das seiner Phantasie entspringt (und das übrigens noch viel schöner als ein gekauftes ist) … und, und, und.

Es gibt noch unzählige Beispiele dafür und du siehst, Kreativität lässt sich überall im Alltag finden. Es ist also nichts „Übernatürliches“. 

 

Dann gibt es natürlich auch Leute, die sich für so was von kreativ halten, nur weil sie eine Bastelanleitung nach der anderen abarbeiten. Wenn sie dann gefragt werden, ob sie auch imstande seien, eine eigene Bastelanleitung zu entwerfen, reagieren sie oft, na sagen wir mal, gereizt.

Es ist schwer, diesen Menschen zu erklären, dass das, was sie machen, nichts mit Kreativität zu tun hat. Und oft ist es besser, sie weiterhin in ihrem Glauben zu lassen, bevor man ihre ganze Weltanschauung kaputtmacht.

 

Für Kreativität muss man einfach offen sein. Man muss sich trauen, neue Wege zu gehen, darf sich aber nicht unter Druck setzen (lassen). 



Hier geht es weiter mit dem Thema Kreativität:

7 Dinge, die sich verändern, wenn du mehr Kreativität in dein Leben lässt

 

Natürlich könntest du einfach sagen:

„Entweder bin ich kreativ oder ich bin es nicht. Bin ich es nicht, geht die Welt davon auch nicht unter. Schließlich hatte ich eh nie vor, als Künstler von der Hand in den Mund zu leben“.

 

Könntest du ...

 

Aber dann verpasst du etwas ... etwas, wofür es sich zu leben lohnt. Wenn du beginnst, dich für die Kreativität zu öffnen, wirst du auch beginnen, dein Leben selbst zu gestalten und dann wird es sich verändern ... vielleicht langsam ... aber sehr effektiv.

 

Und mal so ganz nebenbei: Künstler musst du nicht unbedingt werden. Du kannst auch als Buchhalter dein Leben selbst gestalten … naja, zumindest ansatzweise ;)

 

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Lasst der Prinzessin die blauen Haare (wie man bei Kindern die Kreativität schon im Keim erstickt)

 

Prinzessin? Blaue Haare? Warum nicht?

 

Wenn ein Kind ein Bild malt, taucht es normalerweise ganz in seine Fantasie ein. Dann hat eben die Prinzessin schon mal blaue Haare, das Pferd eine Krone auf dem Kopf oder der Baum rote Blätter. Na und? Das Schlimmste, was man jetzt machen kann, ist, den kleinen Künstler zurechtzuweisen. Es ist ja nicht so, als wüsste das Kind nicht, wie Pferd, Baum und Mensch in echt aussehen. Mit so einer Zurechtweisung pflanzt man ihm aber den Gedanken ein, es könnte falsch sein, seiner Inspiration zu folgen oder seiner Fantasie einfach freien Lauf zu lassen. Und je öfter solche Gedanken gedüngt werden, desto seltener wird das Kind seiner Eingebung folgen und Ideen einfach umsetzen.

 

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3 wichtige und hilfreiche Werkzeuge auf dem Weg zu einem entspannten Leben

 

Ich beschäftige mich nun schon seit einigen Jahren damit, einen (für mich) passenden Weg zu einem entspannten Leben zu gehen und habe dabei einiges ausprobiert.

 

Manches war direkt zum Scheitern verurteilt, vieles schien zwar anfangs hilfreich, hat sich aber im Laufe der Zeit als ineffektiv herausgestellt (zumindest für mich) und mit einigen Sachen experimentiere ich immer noch rum (ich werde dich natürlich zu gegebener Zeit daran teilhaben lassen).

 

Es gibt aber drei Eigenschaften (ich nenne sie mal Werkzeuge), die sich als äußerst hilfreich herauskristallisiert haben und bei denen es sich wirklich lohnt, sie zu fördern.

 

Und diese Werkzeuge sind Kreativität – Achtsamkeit – Mut. 

 

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Austin Kleon - wie aus einer Schreibblockade eine neue Form der Lyrik entstand

 

Als der Texaner Austin Kleon eine Schreibblockade bekam, griff er zur Tageszeitung und zum schwarzen Stift.

 

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Was fördert die Kreativität? Mit diesen 6 Tipps schaffst du dir die besten Voraussetzungen, um kreativer zu werden

 

Es gibt ja Menschen, denen die Ideen scheinbar nur so zufliegen und die immer wieder eine unglaubliche Fantasie an den Tag legen.

Nun mögen solche Geistesblitze ja durchaus den Eindruck erwecken, sie kämen aus dem Nichts. Dem ist aber nicht so.

Selbst die kreativsten Köpfe können sich nicht einfach hinsetzen und auf Ideen warten. Man muss schon irgendwie seinem kreativen Geist auf die Sprünge helfen.

Und jetzt kommt es: Dazu braucht man kein Genie zu sein, das kann nämlich jeder … wenn er will.

 

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Wie du den Mut aufbringst, mehr Kreativität in dein Leben zu lassen

 

Man braucht Mut, um kreativ zu sein? Ja genau. Und damit meine ich nicht (nur) den Mut, die Ergebnisse der kreativen Tätigkeit an die Öffentlichkeit zu bringen. Die meisten Menschen müssen schon lange vorher eine gehörige Portion Mut aufbringen, um überhaupt den ersten Schritt in die (neue) Welt des Kreativen zu wagen.

 

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Introvertiert und kreativ - manchmal eine problematische Verbindung

 

Introvertiert und kreativ. Auf den ersten Blick vielleicht gar keine so erwähnenswerte Verbindung. Für mich war das allerdings mein ganzes Leben lang ein Thema.

Nicht das ich mich für außergewöhnlich kreativ halte oder sogar ein verkanntes Genie in mir sehe (naja, vielleicht ein kleines ;)) und ich denke auch nicht, dass Introvertierte von Natur aus kreativer sind als Extravertierte (andersherum natürlich auch nicht).

 

Nein, das Problem ist ein anderes.

 

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Problemlösungen kreativ angehen - was nicht passt, muss eben passend gemacht werden

 

Angenommen du hast ein Problem und suchst nach einer Lösung. Soll ja vorkommen. Du kannst jetzt das Internet durchsuchen, du kannst Freunde fragen, du kannst dir ein Buch von einem Experten kaufen, usw. usf. Es gibt da schon einige Alternativen, um nach Hilfe zu suchen.

Nehmen wir mal an, du bekommst auch einen Lösungsvorschlag präsentiert. Du hast jetzt genau drei Möglichkeiten, damit umzugehen:

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Der beste Weg zu mehr Kreativität: Sei neugierig auf das Leben!

 

Mit Neugier meine ich natürlich nicht, dass du dich dafür interessieren solltest, wie oft die Nachbarin Sex hat, was im Tagebuch deiner Tochter steht oder was Onkel Theodor jeden Tag drei Stunden lang im Keller macht. Das ist keine Neugier, das ist Voyeurismus.

Es geht um diese kindliche Neugier: Wie funktioniert etwas? Wie fühlt sich etwas an?

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