Die Stadt ... und ich ... mittendrin

Seit ich denken kann, spaziere ich durch Köln. Irgendwie hatte ich schon immer das Bedürfnis, diese Stadt näher kennenzulernen. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert.

 

Dabei interessieren mich aber nicht (nur) die Dinge, die in jedem Fremdenführer stehen oder die im Geschichtsbuch nachzulesen sind. In erster Linie geht es mir um die vielen kleinen Geschichten, die dahinterstecken.

 

Und dann natürlich um die Menschen, die diesen Geschichten ein Leben einhauchen und ohne die Köln nicht das wäre, was es ist.



Mit offenen Sinnen durch die Stadt

Oft komme ich auf meinen Streifzügen durch die Veedel Kölns nicht nur der Stadt näher, sondern auch mir selbst. Meinen Ideen, meinen Träumen und meinen Antworten. Ganz besonders dann, wenn ich mich ein wenig abseits des Großstadtlärms aufhalte. 

 

Auch daran möchte ich dich gerne teilhaben lassen.

 

Außerdem gibt es noch eine Facebookseite, auf der ich immer mal wieder etwas aus oder über die Stadt poste.   

Vielleicht entdeckst du ja noch einige Ecken von Köln, die du bisher noch nicht kanntest.  

 



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Die neusten Beiträge aus und über Köln:

Warum die Marsilius Sage auch eine Geschichte über die kölschen Mädchen ist

 

Als ich das erste Mal etwas von der Marsiliussage gelesen habe, dachte ich mir sofort: Das ist doch auch eine herrliche Geschichte über die kölschen Mädchen. Ohne die hätte es Marsilius nämlich bestimmt nicht in die Liste der Kölner Stadtpatrone geschafft.

 

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Die Mäzenin und Stifterin Laura von Oelbermann

Oelbermann - beeindruckendes Grabmal auf Melaten
Grabstätte Oelbermann auf Melaten

 

Die Oelbermanns gehörten ihrerzeit zu den reichsten Familien Kölns. Unvergessen bleiben sie aber durch, vor allem Laura Oelbermanns, überaus großherzigem sozialem Engagement.

 

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Auf den Spuren Gereons

Kopf des Gereon von Köln
Denkmal des heiligen Gereon von Köln

 

In dem kleinen Park vor der Kirche St. Gereon, im Gereonsdriesch, liegt ein riesiger Steinkopf, der das Haupt des Kölner Stadtpatrons darstellt. Begeben wir uns also mal auf die Spuren des heiligen Gereon.

 

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Der Blücherpark - Kindheitserinnerungen

 

Wenn mich jemand fragen würde, welcher Park in Köln mich am meisten an meine Kindheit erinnert, würde meine Antwort wohl lauten: Der Blücherpark.

 

Als ich noch klein war, hatten zwei Tanten von mir angrenzend einen Schrebergarten, später, als ich nicht mehr ganz so klein war, waren es zwei Freundinnen, die in der Nähe wohnten und als ich groß war (zwar noch nicht erwachsen, aber schon groß :)), hatten meine Eltern sich direkt am Park einen Schrebergarten angeschafft.

 

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Maria Clementine Martin - eine der erfolgreichsten Unternehmerinnen in der Geschichte Kölns

 

Maria Clementine Martin war 17 als sie in das Kloster Sankt Anna in Coesfeld eintrat, wo sie zur Krankenpflegerin ausgebildet wurde. Dort bekam sie auch Einblicke in streng gehütete Rezepturen, mit denen sie herumexperimentierte und die sie immer wieder verfeinerte. Mit der Zeit legte sie sich ein umfassendes Wissen über Heilpflanzen und ihre Wirkung zu.  

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Du weißt, du wohnst in Köln, wenn mindestens einer deiner Nachbarn Schmitz heißt

 

Könnte man fast meinen, oder?

 

Zum Beispiel, wenn man auf der Aachenerstraße spazieren geht:

 

Die Hausnummer 34 gehört der „Bar Schmitz“, einem Restaurant mit Brasserie, Eisdiele und Cocktailbar. 

 

Direkt daneben gibt es die „Metzgerei Schmitz“. Wer hier allerdings Fleisch und Wurstwaren erwartet, der wird überrascht sein. In der ursprünglich ältesten Metzgerei der Stadt werden heute Kuchen, Quiches und Salate angeboten. Das Interessante ist aber, dass der Stil der Metzgerei beibehalten wurde. Dieser Anblick alleine ist schon ein Besuch wert. 

 

Noch ein Haus weiter befindet sich der Salon Schmitz. Ein Café mit Bar und Loungebereich im 50er/60er Jahre Stil. Und weil es gerade so schön ist, gibt es im Keller noch die Diskothek „Coco Schmitz“.

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Die Gräber der "kleinen Leute"

Heute Morgen bin ich, wie so oft, über den Melatenfriedhof spaziert. Irgendwie hatte ich heute aber ganz andere Gedanken als sonst. „Schuld“ daran war wohl ein Kapitel aus einem Buch über Biografiearbeit, das ich gerade lese. Es ging darin um „Oral Historie“, also um mündlich überlieferte Geschichte(n), die von Zeitzeugen erzählt werden, die aber (in der Regel) in keinem Geschichtsbuch erwähnt werden.

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Dr. Henner Berzau – der "Erfinder" der kölschen Weihnachtslieder

Wenn man sich die Vielzahl der vorweihnachtlichen Advents- und Mitsingkonzerte ansieht, die jedes Jahr in Köln stattfinden, könnte man glatt auf die Idee kommen, Weihnachtslieder hätten in Köln schon eine lange Tradition.

 

Dem ist aber nicht so. Im Gegenteil.

 

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Ein Morgen im Stadtwald

Irgendwann letzte Woche habe ich mich früh zu einem Spaziergang aufgemacht. Um der Hitze ein wenig zu entkommen, bin ich erst einmal an den schattigen Alleen der Lindenthaler Kanälen entlangspaziert und anschließend in den Stadtwald eingetaucht.  

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Hermann Götting - Portrait eines außergewöhnlichen Menschen

Hermann Götting einer der "Kölner Köpfe" am Appellhofplatz

Am 28. Juli 1993 kletterte ein bunt gekleideter Mann auf das Dach des Messeturms im Kölner Rheinpark. „Bewaffnet“ war er mit einer Flex, einem Schweißgerät und einer riesigen Portion Idealismus.

 

Sein Name: Hermann Götting

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Ein Spaziergang in Ehrenfeld

Ehrenfelder Wappen

Das Veedel, in dem ich geboren wurde, aufgewachsen bin und heute noch lebe, liegt in Ehrenfeld. Ist also nicht ganz so erstaunlich, dass ich mich in diesem Stadtteil auskenne. Obwohl ... es gibt natürlich auch genug Leute, denen ist die Straße, in der sie schon seit einiger Zeit wohnen, weitestgehend unbekannt ... aber das kann ja jeder halten, wie er will.

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Gruppenbild einer Heiligen - das Denkmal der Edith Stein

Denkmal Edith Stein Köln

Seit 1999 steht dieses Bronzedenkmal auf dem Börsenplatz, direkt vor dem Erzbischöflichen Priesterseminar.

Es trägt den Namen "Gruppenbild einer Heiligen" und ist der Philosophin, Frauenrechtlerin und Karmeliter-Nonne Edith Stein (1891 - 1942) gewidmet.

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Unter Fettenhennen und die Geschichte des Tillmann Isenhaupt

Café Reichard in Köln

Die Straße mit dem lustigen Namen „Unter Fettenhennen“ liegt zwischen dem Kardinal-Höffner-Platz (Kreuzblume am Dom) und dem Wallrafplatz.

Die Hausnummer 11 ist die Adresse des Café Reichard, vielleicht ist das vielen eher ein Begriff.

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Die eigene Stadt entdecken - warum es sich lohnt, hin und wieder auch mal die nähere Umgebung zu erkunden

Der Kölner Dom vom Rheinpark aus gesehen

Manchmal sitze ich in Köln und blicke auf ein Motiv, mit dem man gut und gerne in einem Reisemagazin Werbung für die Stadt machen könnte.

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Johann Christoph Winters - Erinnerung an einen Puppenspieler

Figuren aus dem Hänneschen-Theater auf dem Kölner Weihnachtsmarkt

Geboren wurde Johann Christoph Winters 1772 in Bonn, wo er 1798 seine Schneiderlehre beendete.

Das erste Mal mit Stockpuppen kam er während seiner Wanderjahre in Antwerpen in Berührung.  

 

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Der Radrennprofi Albert Richter

Grabstein Albert Richter

Anfang des 20. Jh war Köln die Hochburg des nationalen und internationalen Radrennsports. Ganz eng mit dieser Zeit verbunden, war der Radrennprofi Albert Richter.

Zwischen 1932 und 1937 gehörte er nicht nur zu den besten Bahnsprintern der Welt, Richter war auch einer der bekanntesten deutschen Sportler überhaupt.

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Die Geschichte vom "Düxer Bock"

Statue Ziegenbock in Köln Deutz

 

In Deutz auf dem Lorenzplatz, der liegt ziemlich direkt am Gotenring, steht die Statue eines Ziegenbocks. Da man auch in Köln nicht einfach so eine Statue irgendwo hinstellt, ohne dass sich eine Geschichte dahinter verbirgt, hat auch dieser Bock seine Geschichte. Und die erzähle ich euch jetzt:

 

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Die Geschichte von Jan und ... seiner Mutter (die von Jan und Griet kennt schließlich jeder :))

 

Jan von Werth selbst soll es gewesen sein, der diese liebenswerte Anekdote über seine Mutter immer wieder zum Besten gab:

 

Ihr Name war Elisabeth von Streithagen. Aber wie in Köln so üblich, kannten die meisten sie nur unter dem Namen Liss oder Lies. 

 

Diese Geschichte spielte sich ab, als Jan gerade erst General geworden war. Er hatte sich mittlerweile von seinem Liebeskummer erholt und plante wahrscheinlich schon seinen großen Auftritt an der Severinstorburg, um der eingebildeten Griet zu zeigen, was er alles erreicht hatte.

 

Jans Mutter lebte zu dieser Zeit noch auf dem Land. Den größten Teil ihres Lebens war sie eine einfache und schwer arbeitende Bäuerin.

 

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17 Jahre Sehnsucht

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Der Melatenfriedhof in Köln - mehr als ein Ort der Trauer

Der Melatenfriedhof ist für mich eine ganz besondere Ecke in Köln. Ich bin nicht weit davon entfernt aufgewachsen und war dort schon als kleines Kind mit meiner Mutter Eichhörnchen füttern.

 

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