Wenn mich jemand fragen würde, welcher Park in Köln mich am meisten an meine Kindheit erinnert, würde meine Antwort wohl lauten: Der Blücherpark.
Die Atmung ist ein Reflex, der automatisch vom Atemzentrum unseres Gehirns aus gesteuert wird. Ihr Sinn besteht (einfach ausgedrückt) darin, alle Körperzellen mit Sauerstoff zu versorgen und das dabei produzierte Kohlendioxid wieder aus dem Körper auszuscheiden.

Wer anfängt, sich mit sich selbst und mit seinem Leben zu beschäftigen, der wird früher oder später auch auf den Begriff „positives Denken“ stoßen. Das ging mir genau so und es hat sich für mich zuerst total super angehört. Ich konnte überhaupt nicht nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die darin etwas Negatives sehen.
Heute Morgen bin ich, wie so oft, über den Melatenfriedhof spaziert. Irgendwie hatte ich heute aber ganz andere Gedanken als sonst. „Schuld“ daran war wohl ein Kapitel aus einem Buch über Biografiearbeit, das ich gerade lese. Es ging darin um „Oral Historie“, also um mündlich überlieferte Geschichte(n), die von Zeitzeugen erzählt werden, die aber (in der Regel) in keinem Geschichtsbuch erwähnt werden.

Als mir klar wurde, dass ich in meinem Leben etwas verändern will, wusste ich natürlich noch nicht, wo mich das alles hinführen wird. Und erst recht wusste ich nicht, dass es eine Reise zu mir selbst werden würde.
Irgendwann letzte Woche habe ich mich früh zu einem Spaziergang aufgemacht. Um der Hitze ein wenig zu entkommen, bin ich erst einmal an den schattigen Alleen der Lindenthaler Kanälen entlangspaziert und anschließend in den Stadtwald eingetaucht.

Hermann Götting einer der "Kölner Köpfe" am Appellhofplatz
Am 28. Juli 1993 kletterte ein bunt gekleideter Mann auf das Dach des Messeturms im Kölner Rheinpark. „Bewaffnet“ war er mit einer Flex, einem Schweißgerät und einer riesigen Portion Idealismus. Sein Name: Hermann Götting
Das Veedel, in dem ich geboren wurde, aufgewachsen bin und heute noch lebe, liegt in Ehrenfeld. Ist also nicht ganz so erstaunlich, dass ich mich in diesem Stadtteil auskenne. Obwohl ... es gibt natürlich auch genug Leute, denen ist die Straße, in der sie schon seit einiger Zeit wohnen, weitestgehend unbekannt ... aber das kann ja jeder halten, wie er will.

Angenommen du hast ein Problem. Soll ja vorkommen. Jetzt ist es ja heutzutage überhaupt nicht schwer, eine Lösung dafür zu finden. Viel schwieriger ist es, diese Lösung anzupassen. Und zwar nicht an das Problem, sondern an dich.
Wie sieht es bei dir aus? Kannst du, auch in stressigen Situationen, die Ruhe bewahren oder gehörst du eher zu den Menschen, die schnell mal aus der Haut fahren? Regst du dich auch gerne auf, wenn nicht alles so läuft, wie du es dir vorstellst oder sagst du dann: „Hey, so ist das Leben, lass uns das Beste draus machen“?

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